„Und dann gab’s keines mehr“


Ein Kriminalstück für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahre mit viel Blut und wenig Restrisiko nach Agatha Christie

Am 15. September 2015 ist der 125. Geburtstag von Agatha Christie!

 

Und dann gab's keines mehr

Ein mysteriöser Gastgeber, eine einsame Insel und eine Villa am Meer. Zehn Gäste sind eingeladen. Eine illustre Runde, die zunächst nichts ahnt, der aber bald Böses schwant und Tödliches widerfährt. Das erste Opfer scheint noch erklärbar. Doch weitere folgen. Wie sich herausstellt, haben alle Beteiligten etwas gemeinsam: eine düstere Vergangenheit.

 Agatha Christies brillanter Kriminalroman mit dem Originaltitel „Zehn kleine Negerlein“ erschien im Jahre 1939, wurde mehrfach verfilmt und ist der Stoff, aus dem dieser Albtraum für 20 Puppen und eine Frau ist. Kein Puppenspiel für Kinder, sondern für unerschrockene Jugendliche und Erwachsene! Hier werden Sie mit mörderischen Rätseln und blutigen Tatsachen konfrontiert.Es geht ums blanke Überleben…

Spiel: Anke Scholz
Musik: Rüdiger Jacobsen
Bühnenbild: Jan Mixsa
Figuren: Anke Scholz, Wolfgang Berger
Kostüme: Anke Scholz
Regie: Jan Mixsa

Spieldauer: 80 Minuten zuzüglich Pause (kann auch mit einem Dinner kombiniert werden)

Zuschauer: max. 150

Technische Bedingungen: Spielfläche 5 m breit, 4 m tief, lichte Höhe 2,7 m über dem Bühenpodest (Podesthöhe mind. 0,4 m! ODER ansteigende Sitzreihen); verdunkelter Raum;  Stromanschluss 220V/ 16A bei 2 getrennten Stromkreisen; Aufbau; 3,5 Stunden, Abbau: 3 Stunden

Und dann gab's keines mehrUnd dann gab's keines mehr Aufführungsrechte bei der Vertriebsstelle und  Verlag deutscher Bühnenschriftsteller und  Bühnenkomponisten GmbH Norderstedt

DRAHTZIEHERINNEN UND HINTERMÄNNER

Anke Scholz – ANKLAGE: Verantwortlich für Spiel und Konzept; heimliche Herstellung von Puppen und Kostümen zwecks Verkleidung und Tarnung sowie des verdeckten organisieren von Geld; ständig wechselnde Identitäten und Aufenthaltsorte in ganz Europa; hat Briefkasten in alten Pfälzer Zollhäusern in Blickweite der französischen Grenze – Fluchtgefahr!

Rüdiger Jacobsen – ANKLAGE: Verantwortlich der Komposition, Einspielung und Inverkehrbringung von Aufsehen erregender Musik und täuschend echten Geräuschen; hält sich gern in Pfälzer Friedhofsnähe auf oder taucht in Orchestergräben unter mit weltweiter Fluchttendenz. Alias: Die Stimme!

Jan Mixsa – ANKLAGE: Zieht im Hintergrund die Fäden: verantwortlich für Dramaturgie, Bühnenbild und Regie; ständig wechselnde Aufenthaltsorte und vielfältige Tätigkeiten in ganz Deutschland mit Hauptquartier offenbar in Berlin; schwer zu erreichen und kaum zu fassen.

Wolfgang Berger – ANKLAGE: schnitt im Auftrag aus Lindenholz 10 kleine Negerlein in der Werkstatt einer Hohnsteiner Randsiedlung in der Sächsischen Schweiz; tarnt sich mit dichtem Vollbart. Günther Weinholdgab konspirative Hinweise für technische Kniffe.

Agatha Christie – ANKLAGE: „Queen of crime“ der Kriminalliteratur; aufgewachsen in der viktorianischen Zeit unter damaligen Moralvorstellungen gab ihr die Arbeit als Apothekerin zwischen Giftfläschchen Anregungen zu ihrem ersten Krimi, dem viele folgen sollten; Millionenfach wurden ihre Bücher verkauft, Filme nach ihren Romanen füllen Kinos und die entstandenen Stücke fesseln das Publikum unverändert.

HAUPTVERDÄCHTIGE UND IHRE VERTEIDIGUNG  (order of disappearance changed)

10. Antony Marston „Mein Gewissen ist rein. Paul und Jennifer Combes liefen mir vors Auto. Ich konnte nichts dafür.“

9. Laura Wargrave „Edward Seaton war der Mörder einer älteren Frau. Vor Gericht machte er einen guten Eindruck auf die Geschworenen, aber die Beweisaufnahme ergab klipp und klar seine Schuld. Ich habe ein absolut reines Gewissen.“ 

8. + 7. Stella und Thomas Rogers  „Wir waren bei Miss Brady in Stellung. Sie war schon kränklich. Als sie eines Nachts einen Anfall bekam, war starker Sturm und das Telefon unterbrochen. Wir konnten den Arzt nicht mehr erreichen.“

6. General Mackenzie  „Richmond war mein Adjuntant. Er und meine Frau mochten sich, musizierten gemeinsam. Ich war ein verdammter Narr. Ich richtete es so ein, das er sich freiwillig melden musste.“

5. Lady Emily Brent „Ich habe immer nur so gehandelt, wie es mir mein Gewissen vorschrieb, und ich habe ein gutes Gewissen! James war ein Taugenichts und ein lausiger Schüler. Was er getan hat, war Sünde.“

4. Dr. Armstrong „Naja, viel Menschen kommen erst in der letzten Minute, und wenn der Patient dann stirbt, ist immer der Arzt schuld. Kensington, so hieß sie wohl. Es war eine Routineoperation, es konnte nicht passieren. Die inneren Blutungen waren nicht zu stillen.“

3. Philip Lombard „Ja, ich war in Afrika. Ja, ich habe diese 21 Eingeborenen im Busch und damit im Stich gelassen. Ja, mir war das Hemd näher als die Hose. Da wäre ich wohl unter lauter blütenweisen Unschuldslämmern das einzige schwarze Schaf hier?“

2. Vera Claythorne „James war 10 Jahre alt und ich seine Erzieherin. Es war ihm verboten, weit hinaus zu schwimmen, aber er tat es trotzdem. Ich konnte ihn nicht mehr erreichen. Vor Gericht wurde ich freigesprochen.“

1. William Henry Blore „Landor wurde wegen des Banküberfalls damals in London verurteilt aufgrund der von mir erbrachten Beweise. Er erhielt lebenslänglich. Ich wurde ausgezeichnet, bekam sogar ein Diplom! Ich habe nur meine Pflicht getan.“

FÖRDERER UND UNTERSTÜTZERINNEN

monetär: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, Bezirksverband Pfalz, Sparkasse Südliche Weinstraße, Verein für Kunst und Kultur Südliche Weinstraße e.V.,  Gleichstellungsstelle der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Kulturverein Steinfeld e.V.; grafisch: Kellergestalter

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